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Ausgewählte Ausgabe: 05-2016 Ansicht: Modernes Layout
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Besser abschneiden mit dem richtigen Lager

Maßnahmen gegen Verunreinigungen zählen zu den effektivsten Mitteln, um die Lebensdauer von Wälzlagern zu verlängern und den Wartungsaufwand der Maschinen zu reduzieren, in denen sie eingesetzt werden. Bei einem Kunden von Prosaw, einem Hersteller hochwertiger Bandsägen, kam es zu regelmäßigen Lagerdefekten in automatisierten Sägen. Sowohl Prosaw als auch der Kunde, ein bekannter Produzent von Gebäude-Dämmstoffen, suchten dringend nach einer Lösung für dieses Problem.


Bild 1 Sägeblattführungseinheit einer Prosaw-Bandsäge

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Sägeblattführungseinheit einer Prosaw-Bandsäge

Da ein großer Teil aller NSK-Wälzlager als Austauschkomponenten zum Einsatz kommen und dabei unterm Strich oft enorme Kostenersparnisse ermög-lichen, bietet NSK über autorisierte Händler spezielle Serviceleistungen an, um solches Einsparpotenzial bei Kunden zu ermitteln und gezielt zu erschließen: Im Rahmen des Mehrwert-Programms AIP setzen NSK-Ingenieure ihr Know-how dafür ein, höhere Effizienz, geringere Ausfallraten und verbesserte Erträge für Kunden zu er-reichen.
Der AIP-Prozess kann sich bis hin zu einer sehr umfassenden Überprüfung und Analyse betrieblicher Abläufe eines Unternehmens erstrecken – aus diesen wird dann eine Reihe von Empfehlungen für Verbesserungen abgeleitet, die teils erhebliche Kosten beim Kunden einsparen. Bei Prosaw ging es lediglich um einen Anwendungsfall. Oft hingegen wird eine komplette Produktionsanlage in die Betrachtung einbezogen.

Häufige Ausfälle trotz Einsatz von Qualitätslagern

KAP-NSK Dämmstoffe Bild 2.jpg

Bild 2
Wälzlager mit DDU-Dichtung

Simon Grant, an diesem Projekt beteiligter Business Development Manager bei NSK, erläutert das Ausmaß der Problematik und beschreibt den Weg zur Lösung: „Als Brammer, MRO-Partner des Kunden und autorisierter NSK-Distributor, uns die Lage erklärte, war erstens auffällig, dass sowohl Prosaw als auch das Wartungsteam des Kunden Qualitätslager von anerkannten Markenherstellern verbaut hatten. Zweitens war klar, dass das Problem äußerst gravierend war: Die Lager, die in erster Linie an den Sägeblattführungseinheiten zum Einsatz kamen, hielten in manchen Fällen nur wenige Stunden bis zum Ausfall.
Bei oberflächlicher Betrachtung gibt es keinen offensichtlichen Unterschied zwischen preisgünstigen Lagern und Qualitäts-Markenlagern. Deshalb ist es an uns zu erklären, dass Unterschiede fast überall bestehen – von der internen Geometrie der Lagerkonstruktion über die Maßhaltigkeit der Laufbahnen und Wälzkörper bis zur Härte und Reinheit des Stahls, aus dem sie gefertigt sind. In der Kombination haben all diese Unterschiede gewaltigen Einfluss auf die Standzeiten. Sie liegen bei preisgünstigen Lagern und Qualitätsprodukten oft weit aus-einander.“

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